April 6, 2026

𝗔𝗹𝗹𝗲 𝗿𝗲𝗱𝗲𝗻 ü𝗯𝗲𝗿 𝗞𝗮𝗹𝘁𝗮𝗸𝗾𝘂𝗶𝘀𝗲.
𝗞𝗮𝘂𝗺 𝗷𝗲𝗺𝗮𝗻𝗱 ü𝗯𝗲𝗿 𝗕𝗲𝘀𝘁𝗮𝗻𝗱𝘀𝗸𝘂𝗻𝗱𝗲𝗻.
𝗗𝗮𝗯𝗲𝗶 𝗹𝗶𝗲𝗴𝘁 𝗴𝗲𝗻𝗮𝘂 𝗱𝗼𝗿𝘁 𝗼𝗳𝘁 𝗱𝗮𝘀 𝗴𝗿öß𝗲𝗿𝗲 𝗣𝗼𝘁𝗲𝗻𝘇𝗶𝗮𝗹.
Wenn ich mich gerade auf LinkedIn, Insta etc. so umschaue, dann sehe ich gefühlt überall nur noch Content zur Neukundengewinnung, also Kaltakquise, wie man Leute anschreibt (am besten mit KI-Agenten...), wie man sie anruft, wie man Leads generiert, dazu Setter, Closer und das ganze Geraffel...
und ja, natürlich ist Neukundengewinnung wichtig, das will ich gar nicht kleinreden, aber was ich immer wieder vermisse, ist das Thema Bestandskunden.
Denn aus meiner beruflichen Laufbahn und Gesprächen mit aktuellen und potenziellen Kunden kann ich das nur bestätigen.
Bestandskunden werden in vielen Unternehmen viel zu stiefmütterlich behandelt, obwohl genau da oft ein riesiges Potenzial liegt, weil es in der Regel deutlich einfacher ist, einen Kunden zu halten, als ständig den nächsten neuen zu gewinnen.
Und das gilt genauso für Kontakte, die man längst schon hat, gerade bei Softwarefirmen mit Testversionen, wo sich Menschen eingetragen, Interesse gezeigt und sich das Produkt angeschaut haben, am Ende aber vielleicht doch nicht gekauft haben.
Denn nur weil jemand in der ersten Willkommenssequenz nicht kauft, heißt das ja nicht, dass das Thema erledigt ist.
Im Gegenteil, das sind warme Leads, und genau da liegt aus meiner Sicht bei vielen Unternehmen extrem viel Potenzial brach.
Statt also immer nur mit Scheuklappen nach vorne zu rennen und sich zu überlegen, wie man noch mehr Menschen in den Funnel bekommt, wäre es oft sinnvoller, erst mal sauber auf das zu schauen, was schon da ist.
Auf Bestandskunden, alte Testnutzer oder Kontakte, die vielleicht vor einem halben Jahr, vor einem Jahr oder sogar vor zwei Jahren schon mal da waren, denn auch da kann man den Ball wieder aufnehmen, wenn man es vernünftig macht.
Und mit vernünftig meine ich eben nicht, dass man den Leuten den nächsten generischen KI-Einheitsbrei ins Postfach kippt, sondern dass man E-Mails schreibt, die relevant sind, die Menschen abholen, sie einbinden und ihnen das Gefühl geben, dass sie NICHT einfach irgendein Datensatz im System sind.
Ich glaube jedenfalls, dass in Bestandskunden, alten Kontakten und warmen Leads oft viel mehr Umsatzpotenzial steckt, als viele wahrhaben wollen.
Nur beschäftigt man sich lieber mit dem nächsten Outreach-Skript & der nächsten Unterschrift, der nächsten geilen Success-Story... obwohl die naheliegenden Chancen oft direkt vor der Nase liegen.
Und genau für solche Fälle schreibe ich E-Mail-Strecken, die nicht nach Massenabfertigung klingen, sondern nach echter Kommunikation.
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